Eigentlich dachte ich meinen Blog einem friedlichen www-Schlaf überlassen zu haben, aber wie es halt auch im richtigen Leben so ist, wenn etwas stillgelegt wurde und verwaist, wuchert irgend etwas was dort nicht hin gehört. Brachliegende Grundstücke werden durch Wildwuchs von der Natur zurück erobert, Autos müssen nach der Abwrackprämie wieder auf irgendwelchen Halden vor sich hinrosten (falls sie nicht in der Schrottpresse landen) und mein Blog hier wurde von Spam-Kommentaren verschüttet.
Blogputz beendet. Jetzt geh ich mal schaun wer von der alten Truppe noch im Netz zu finden ist.
Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst. Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.
Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden. Ich will wissen ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen.
Ich will wissen, ob du Schmerz - meinen oder deinen eigenen - ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.
Ich will wissen, ob du Freude - meine oder deine eigene - aushalten, dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.
Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.
Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.
Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst - meiner oder deiner eigenen - und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes "JA!" zurufst.
Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.
Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.
Ich will wissen , ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.
Morgen geht es wieder für ein paar Tage nach Berlin
Einfach gut wenn man einen Koffer in Berlin hat und jederzeit eine kleine Auszeit nehmen kann.
Die Pyronale 2008 Angang September ging sehr zu meinem Bedauern im ganzen Umzugsstreß unter. Dafür bekomme ich diesmal wenigstens noch das Ende von Festival of Lights mit.
Driving down the bay at night Waiting for the evening tide Sailing with you by my side Sailing til the sun was bright Flashes of my lifetime Everytime i'm in this place you're just a bliss away
A scent of you Comes like a wave Takes me back to lazy days Endless talks about a plan Syncronizing silences Still don't get the drift How love could make us scared Why did we hesitate
I love you
Freedom's when You have to leave But you decide to stay anyway Think i'll try to get some sleep I know we'll find our way one day Visions of my lifetime Everytime I think of you you're just a kiss away
A scent of you Comes like a wave Takes me back to lazy days Endless talks about a plan Syncronizing silences Still don't get the drift How love could make us scared Why did we hesitate
I love you
Driving down the bay at night Waiting for the evening tide Sailing with you by my side Sailing til the sun was bright Flashes of my lifetime Everytime i'm in this place you're just a bliss away
Das passiert wenn brave Töchter/Söhne nicht mehr brav sind:
du wirst enttäuschen, verunsichern, verärgern, wenn du verweigerst, was sie von dir erwarten. sie werden sich entrüsten, dich in die schranken weisen, dich schuldig sprechen, als hätten sie ein recht darauf dass du bleibst wie sie dich haben wollen. sie werden dir steine in den weg legen, wenn du dir erlaubst, den weg zu verlassen, den sie dir zugewiesen haben. doch mit jedem schritt, den du tust, wird dein gang aufrechter werden und deine kraft wird wachsen. wage die angst! sei unbequem! wage dein leben!
Du könntest aber auch
auf deine müdigkeit hören dich lösen von dem übermaß an erwartungen, die du dir auflastest. nicht dem nachrennen, der du sein müsstest und doch nicht sein kannst dich einlassen auf deine grenzen dir endlich erlauben, nichts zu sein als ein mensch.
Nachfolgende Gedanken zur „guten Tochter" von Antje Sabine Naegeli um den „guten Sohn" erweitert :-)
Sie (Er) war ein(e) „gute Tochter"/ „guter Sohn", die (der) den Erwartungen der Eltern entsprach und vieles von dem ausglich, was zwischen ihnen nicht stattfand. Sie (Er) war der Trost der Mutter und der Stolz des Vaters. Sie (Er) war immer da, wenn sie (er) gebraucht wurde, und sie brauchten sie (ihn) ständig. Früh schon lernt(e) sie (er), dass es gut war, die Gefühle der Eltern zu fühlen, ihre Gedanken zu denken, ihr Wollen wichtiger zu nehmen als das eigene Wünschen, sich so handlich zu machen, wie es nur irgend ging. Sie (Er) war ein(e) „gute Tochter"/„guter Sohn" aber sie (er) hat nie ihr (sein) Leben gelebt, und niemand weiß, wer sie (er) eigentlich war.